Was machen die Smart Hero Award-Gewinner 2014 ein Jahr später - Hellersdorf hilft e.V.

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MÄR
2015

Der Gewinner des Smart Hero Award 2014 in der Kategorie „Bürgerschaftliche Beteiligung“, der Hellersdorf hilft e.V., hat gemeinsam mit uns das Jahr seit dem Gewinn Revue passieren lassen und erzählt, was sich seither geändert hat. Die Fragen beantwortete Stephan Jung, Hauptverantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit beim Hellersdorf hilft e.V.

Portrait:Stephan Lang

Was hat der Gewinn des Smart Hero Award für das Projekt gebracht?

Der Gewinn des Smart Hero Awards hat neben Ehre zur finanziellen Entlastung des LaLokas beigetragen.

Inwiefern hat die Auszeichnung dazu beigetragen Eure Projektziele zu verfolgen?

Gemeinsam mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden hat die Auszeichnung geholfen, dass die Begegnungsstätte weiter betrieben und besser eingerichtet werden kann. Hierdurch können Vorurteile durch den gemeinsamen Austausch von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung abgebaut werden und geflüchtete Menschen haben einen Raum, in dem sie unabhängig von der Unterkunft Projekte organisieren können.

Wie hat Euch das Preisgeld für den weiteren Verlauf des Projekts geholfen?

Unter anderem wird mittlerweile erfolgreich ein von Refugees organisiertes Internetcafé im LaLoka angeboten.

Kam es in Folge der Auszeichnung zu besonderen Kooperationen? Wenn ja, wie habt ihr die Kooperation ausgebaut?

Hellersdorf hilft e.V. ist sowohl im Bezirk, als auch im Land stark vernetzt. Ein gutes Ansehen unter anderem durch den Gewinn verschiedener Auszeichnungen und Preise, darunter auch dem des Smart Hero Awards trägt dazu bei, dass Kooperationen und Vernetzungen vertieft und ausgebaut werden können. Eine unmittelbare Kooperation infolge der Auszeichnung gab es jedoch nicht.

Hintergrundinformationen: Hellersdorf hilft e.V. entstand als Reaktion auf die Proteste gegen das geplante Asylbewerberheim im ehemaligen Max-Reinhardt-Gymnasium in Berlin-Hellersdorf. Das Anliegen der Initiatoren ist einerseits eine Willkommenskultur im Kiez zu etablieren und dabei Demokratie und Solidarität für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar zu machen. Andererseits werden die Asylbewerberinnen und -bewerber dabei unterstützt, sich in ihrer neuen Umgebung zu orientieren und sich selbst zu organisieren.