Was macht eigentlich die Stiftung Digitale Chancen?

14
JAN
2015
Wortwolke aus den Worten Inklusion, Soziale Medien, soziale Netzwerke, Smart Hero Award, Follow, Ehrenamt, Engagement etc.

Egal ob zu Hause beim Zeitung lesen oder Film schauen, beim Einkaufen oder unterwegs mit Freunden, auf der Arbeit oder beim Sport - wir sind online. Rund drei Viertel der Deutschen nutzen das Internet, stationär oder mobil auf dem Smartphone. Die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft bietet Chancen für Inklusion und die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 hat die Stiftung Digitale Chancen den Auftrag und das Ziel, mehr Menschen für das Internet zu interessieren, sie zu informieren und ihre Medienkompetenz zu fördern. Weil wir verhindern wollen, dass rund 25 Prozent der Bevölkerung dauerhaft zu den „Digital Abgehängten“ gehört, engagiert sich die Stiftung insbesondere für benachteiligte Bevölkerungsgruppen. Zu denjenigen, die bisher nicht in gleichem Maß wie andere an der Entwicklung zur Informationsgesellschaft teilhaben können, zählen zum Beispiel Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung, sozial benachteiligte und Menschen mit Migrationshintergrund. Die Stiftung setzt sich also dafür ein, den Ausschluss dieser Menschen von der Entwicklung zur Informationsgesellschaft zu verhindern und Digitale Inklusion zu ermöglichen.

Weitere wichtige Themen mit denen sich die Stiftung befasst, sind der Kinder- und Jugendmedienschutz, Verbraucherschutz in der digitalen Welt sowie Datenschutz und Privatsphäre. Wir engagieren uns in vielen Netzwerken, Gremien und Projekten in Deutschland und europaweit und sind in engem Austausch mit Akteuren im Bereich Bildung, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Oktober 2014: Beiratsmitglieder und Vorstand der Stiftung Digitale Chancen

Oktober 2014: Beiratsmitglieder und Vorstand der Stiftung Digitale Chancen. Foto: www.maren-strehlau.de

Die Arbeit der Stiftung Digitale Chancen wird vom Beirat begleitet, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern der wichtigsten deutschen Wohlfahrtsverbänden und Interessenvertretungen zusammensetzt, wie z. B. die Deutsche UNESCO Kommission, Deutsches Rotes Kreuz und der Deutsche Bibliotheksverband.

Wir sind uns sicher, dass die sozialen Medien viele zusätzliche Chancen für bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement eröffnen. Dieses Engagement ist ein wichtiger Bestandteil für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Mit mutigen Bürgerinnen und Bürgern, die selber die Initiative ergreifen, um auf Probleme und Notlagen aufmerksam zu machen, kann in unserer Gesellschaft etwas zum Guten verändert werden. Oft fehlt es an Geld, Personal oder Materialien. Die sozialen Medien sind ein wichtiges Hilfsmittel um Mitstreiter zu erreichen und zu gewinnen und um auf das Anliegen in der breiten Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Darüber hinaus bieten sie einen Ort für Diskussionen, Austausch und Vernetzung.